بلورة: الفرق بين النسختين

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[[ملف:Kristall med.jpg|thumb|Abb. 4:بلورة مفردة من الكرومالون Chromalaun (KCr(SO<sub>4</sub>)<sub>2</sub>·12H<sub>2</sub>O) ذات [[ثماني سطوح]] ( طول الضلع 5و2 سنتيمتر ).]]
 
تيعبر عن المسافات بين الذرات في بلورة [[متجه|بمتجهات]] حيث قد تختلف تلك المسافات في الثلاثة أبعاد . بواسطة المتجهات يسهل علينا ازاحة البنية البلورية عبر المحور السيني أو المحور الصادي والمحور العيني بحيث تتتابع أماكن الذرات .
<ref>Will Kleber, Hans-Joachim Bautsch und Joachim Bohm (1990): ''Einführung in die Kristallographie.'' Verlag Technik. ISBN 3-341-00479-3, Seite 17.</ref>
 
Die Richtung und die Länge der [[Vektor]]en, um die eine Kristallstruktur verschoben werden kann, so dass sich die Atompositionen wiederholen,<ref>Will Kleber, Hans-Joachim Bautsch und Joachim Bohm (1990): ''Einführung in die Kristallographie.'' Verlag Technik. ISBN 3-341-00479-3, Seite 17.</ref> beschreiben die Achsen des Kristallgitters (oder kurz Kristallachsen). Daher wird die Struktur jeder Kristallart mit einem eigenen, spezifischen [[Koordinatensystem]], dem ''Achsensystem'', dargestellt.<ref>Will Kleber, Hans-Joachim Bautsch und Joachim Bohm (1990): ''Einführung in die Kristallographie.'' Verlag Technik. ISBN 3-341-00479-3, Seite 23.</ref> Neben der Verschiebung kann eine Kristallstruktur auch gedanklich um diese Achsen gedreht werden, bis sich die gedrehte Struktur mit der ursprünglichen Struktur deckt. Weil die Translationssymmetrie erhalten bleiben muss, können nur [[Drehsymmetrie]]n vorkommen, die in einer vollständigen Drehung (360°) eine, zwei, drei, vier oder sechs Wiederholungen beschreiben. Es wird dabei von 1-zähligen, 2-, 3-, 4- oder 6-zähligen Achsen gesprochen.<ref>Siegfried Haussühl (1993): ''Kristallgeometrie.'' Weinheim Verlag. ISBN 3-527-29018-4, Seite 66.</ref> Es gibt Kristalle, die außer Drehachsen und Translationen weitere ''Symmetrieelemente'' aufweisen, nämlich [[Spiegelung (Geometrie)|Spiegelebenen und Inversionszentren]], sowie Kopplungen zwischen diesen Symmetrien zu Drehachsen mit Inversion <ref group="Anmerkung">Drehinversion üblicherweise mit <math>\overline{1}, \overline{2}</math>, usw. gekennzeichnet</ref>, Gleitspiegelungen <ref group="Anmerkung" >Gleitspiegelungen bestehen aus Translation und Spiegelung; Symbol je nach Translationsachse <math>a, b, c</math></ref> und Schraubenachsen.<ref group="Anmerkung">Translation und Drehachse, z.&nbsp;B. für Rotation um 180° und Translation um halben Gittervektor ist das Symbol <math>2_1</math></ref><ref>Werner Massa (1996): ''Kristallstrukturbestimmung'' Teubner Verlag. ISBN 3-519-13527-2, Seite 60ff.</ref>
 
Für die Klassifizierung von Kristallen werden die Symmetrieeigenschaften verwendet.<ref>Siegfried Haussühl (1993): ''Kristallgeometrie.'' Weinheim Verlag. ISBN 3-527-29018-4, Seite 57.</ref> Dabei ist die Anzahl der denkbaren Kombinations- und Kopplungsmöglichkeiten von Symmetrieelementen beschränkt (siehe auch [[Gruppentheorie]]). Es gibt bei zweidimensionalen Kristallen 17 [[ebene kristallographische Gruppe]]n und bei dreidimensionalen Kristallen 230 [[kristallographische Raumgruppe]]n, die vollständig in den ''[[International Tables for Crystallography]], Vol. A'' aufgeführt sind.<ref>Theo Hahn, Hsg. (2005): ''International Tables for Chrystallography, Volume A.'' Springer Verlag. ISBN 0-7923-6590-9.</ref><ref>Zbigniew Dauter und Mariusz Jaskolski (2010):
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